Bewertung des aktuellen Versuchsmusters

Das erste Treffen mit dem Fördergeber seit Projektbeginn vor gut eineinhalb Jahren fand am 11.05.2015 im Fraunhofer-Institut IIS Erlangen statt. Dieses Treffen stand ganz im Zeichen der Bemusterung des aktuellen Versuchsaufbaus.
Die Anwenderpartner vom DRK und der UNI demonstrierten für den Pflegealltag übliche, Umlagerungsprozesse. Mit Hilfe von Lagerungskissen und der Bereitstellung der realitätsnahen Umgebungsbedingungen betteten die Anwender den Probanden um und zeigten somit verschiedene Lagerungspositionen für Dekubituspatienten auf. Dieses Vorgehen wurde zusammen mit den Druckwerten der Aktorik aufgezeichnet. Die Video- und Druckdatenaufzeichnungen bilden die Basis für die Optimierung des Algorithmus zur Erkennung der Liegeposition und der automatischen Dokumentation der Umlagerungsprozesse.

versuchsmuster

Abb. 1:   Das Versuchsmuster und die Hauptakteure v. l. n. r.: Hr. Thiele, Hr. Huber, Fr. Pensky, Fr. Jeusfeld, Fr. Zehner, Hr. Backfisch, Hr. Haßlmeyer, Hr. Dittmar, Hr. Tantinger, Hr. Nickel, Hr. Pohl, Hr. Paschke, Hr. Dr. Natrup, Hr. Dürsch, Hr. Sturm

Die Bewertung ergab folgende vielversprechende Erkenntnisse:

  • Die Bewegungsfunktionalität des Bettes ist durch die Antriebe und Konstruktion gegeben.
  • Das Verfahren der Aktorik bewirkt den gewünschten Effekt der Druckentlastung.
  • Der gewählte Matratzenaufbau bietet einen angenehmen Liegekomfort. Dieser ist trotz Drucksensoren nicht beeinträchtigt.
  • Die Sensorik liefert Druckwerte, die sich gemäß der Lageposition des Probanden und der Höhenstellung der Aktorik darstellten.

Hr. Thiele vom Fördergeber BMBF eingesetzter Begutachter des VDI/VDE-IT, wertete die aktuelle Entwicklung des Projektes positiv und wünschte dem Konsortium weiterhin viel Erfolg bei der Bearbeitung von INSYDE.

   

Kennzahlen  

http://www.bmbf.de

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Laufzeit:

01.09.2013

bis

31.08.2016

Verbundnummer:

V4PFL037

 

   

INSYDE in Film  


Alexander Dürsch,
Geschäftsführer von
Ergo-Tec MEDICAL,
informiert auf dem
Health IT Forum der
MEDICA 2015 über das
Forschungsprojekt INSYDE:
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