Beispielszenario

Frau Muster ist eine Genießerin. Sie isst gerne und reichlich. Daraus und durch eine entsprechende genetische Veranlagung resultierte im Laufe der Zeit eine fortgeschrittene Adipositas. Ihre Leibesfülle schränkte Sie zunehmend in Ihrer Beweglichkeit ein und so kam es in Verbindung mit einem Schlaganfall zur eingeschränkten Mobilität. Zudem hat sich in Folge der mangelnden Bewegung bei Frau Muster ein Dekubitus – auch Druckgeschwür genannt – gebildet. Alleine kann Herr Muster die Mittfünfzigerin aufgrund Ihres Übergewichts aus physischen Gründen nicht ausreichend pflegen. Um einer weiteren Verschlechterung Ihres Gesundheitszustands entgegenzuwirken wird Frau Muster von einem Pflegedienst betreut. Dieser empfahl Frau Muster das Bett „INSYDE Home“ für ambulante Pflege.

 

pflegebeispiel

Abb. 1 : Ein Pflegebeispiel

 

Später muss Frau Muster in ein Pflegeheim verlegt werden. Auch dieses arbeitet mit einem „INSYDE“ Bett, das mit dem Pflegeheim-Zentral-Rechner vernetzt ist.

Frau Muster ist dabei kein Einzelfall. Bedingt durch den demografischen Gesellschafswandel (und die zunehmende Anzahl übergewichtiger Menschen), steigt der Anteil der immobilen bettlägerigen Patienten immer weiter an. In Verbindung mit weniger Pflegekräften, erhöht sich in Folge auch das Dokumentationsvolumen der Mitarbeiter für das Krankenhaus erheblich. Die Pflegekräfte sind daher die meiste Zeit des Tages mit dem Ausfüllen der Patientenakten beschäftigt – nicht mehr mit dem Patientenselbst.

Um wieder mehr Zeit für die eigentlichen Bedürfnisse der Patienten zu haben, schaffte sich Frau Musters Pflegeheim mehrere INSYDE-Pflegebetten an. Die Betten können zentral überwacht und gesteuert werden. Auch das digitale Verwalten der Patientenakten ist hilfreich. Die direkte Eingabe der Parameter der Patientenkurve (Vitaldaten etc.) verhindert den Bruch zwischen elektrischen und Printmedien. Dies schafft Zeit, die für die eigentliche Pflege der Patienten benötigt wird. Früher wurde alles mühsam abgetippt. Mit der intergierten Aktorik ist das Umlagern der Patienten eine Erleichterung für die Pflegekräfte. Diese erfolgt nach wie vor unter Aufsicht und mit Hilfe einer Pflegekraft um den Kontakt zum Patienten zu wahren. Hier im Krankenhaus können sich die Pflegekräfte nun intensiver um Frau Muster kümmern. Für Frau Muster selbst ist die regelmäßige Umlagerung im Zweistundenrhythmus eine psychische Belastungsprobe. Die Hilflosigkeit und das ausgeliefert sein führen mitunter zu mangelnder Kooperation während des Umlagerungsprozesses.
Allerdings ist der Schlaf erholsamer als erwartet, da durch die Aktorik ein Wecken manchmal vermieden werden kann.

Durch Reha-Maßnahmen konnte Frau Muster wieder selbstständig die Arme bewegen und wurde daher nach mehreren Monaten wieder nach Hause entlassen. Die Krankenkasse stellte zur weiteren Pflege dem ortsansässigen Pflegedienst wieder ein INSYDE-Bett zur Verfügung.

 

 

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Kennzahlen  

http://www.bmbf.de

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Laufzeit:

01.09.2013

bis

31.08.2016

Verbundnummer:

V4PFL037

 

   

INSYDE in Film  


Alexander Dürsch,
Geschäftsführer von
Ergo-Tec MEDICAL,
informiert auf dem
Health IT Forum der
MEDICA 2015 über das
Forschungsprojekt INSYDE:
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